Humanagement Blog

Neuronale Netze! Wir sollten schon ungefähr wissen, wie sie aufgebaut sind und funktionieren. Und was man mit ihnen erreichen kann. Außerdem lässt sich an ihnen das Geheimnis von Komplexität erkennen. Sie sind nämlich total simpel aufgebaut.

Selbstlernen ist ein entscheidendes Merkmal von Künstlicher Intelligenz. 

  • Was ist der Unterschied zu menschlichem Lernen? 
  • Wie funktioniert maschinelles Lernen? 
  • Welche Resultate werden erzielt und wo liegen die Grenzen?

Zur Beantwortung dieser Fragen verarbeite ich Erkenntnisse, die ich im Lehrgang „Elements of AI“ der Helsinki University sowie bei umfangreichen Literaturstudien gewonnen habe. 

Am Ende des Blogs findet sich außerdem eine Liste interessanter Bücher rund um das Thema Künstliche Intelligenz.

Wie tickt die Künstliche Intelligenz? Wie funktionieren die Algorithmen, die hinter KI-Lösungen stecken? Was können sie gut, besser als Menschen? Wo sind ihre Grenzen? 

Über diese Fragen sollte man sich klar werden, wenn man Lösungen der Künstlichen Intelligenz im Unternehmen einführen will.

Künstliche Intelligenz ist in aller Munde und wird zweifellos unsere Arbeitswelt verändern. Mich persönlich interessieren daran weniger die technischen Lösungen, sondern die Auswirkungen von KI auf uns Menschen und was Menschen und Unternehmen tun können, KI erfolgreich anzuwenden und Nutzen daraus zu ziehen. Um dazu qualifizierte Standpunkte zu entwickeln, geht es hier zunächst um Grundwissen und Definitionen.

Dr. Stefan Fourier in Ideen-Tipps-Trends

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht? Ich für meinen Teil kann diese Statements nicht mehr hören, die alle irgendwie beginnen mit "Das war ein besonderes Jahr, mit großen Herausforderungen" und so weiter; oder "Welche Lehren müssen wir aus Corona ziehen?". Einerseits wird das Jahr nicht besser, wenn wir immer wieder darüber reden und andererseits ist das mit den Lehren so eine Sache. Meistens hat man sie hinter der nächsten Ecke schon wieder vergessen und am Ende weiß ja doch niemand, ob wir sie in der Zukunft wirklich gebrauchen können, die Lehren aus der Vergangenheit. Denn Zukunft ist sowieso anders!

Inzwischen wird in fast allen Unternehmen „remote“ gearbeitet. Home Office ist coronabedingte Normalität geworden. Aber ich wage hier einmal eine Prognose: Auch wenn Corona vorbei sein und das Leben wieder in normaleren Bahnen verlaufen sollte, wird weiter im Remote-Modus gearbeitet werden, ob von zu Hause oder von Co-Working-Places aus, von unterwegs, aus Ferienorten oder aus der Hütte im Wald. Warum? Ganz einfach, weil es besser ist! Es spart Zeit und Reisekosten, es ist für viele bequemer, es ist effektiv und es bringt bessere Ergebnisse. Der letzte Punkt ist für viele noch nicht so ganz einsichtig, aber ich selbst sammle gemeinsam mit meinen Kunden gerade viele positive Erfahrungen mit Online-Workshops. Die Ergebnisse können sich sehen lassen, wenn man es richtig – sprich: anders – macht.

Von Paul Watzlawick stammt der legendäre Satz „Man kann nicht nicht kommunizieren“. Aber der Mann hat sich in diesem Punkt geirrt. Wir erleben jeden Tag, wie Führungskräfte genau das tun: Nicht kommunizieren. Sie verschicken zwar Unmengen an Emails, halten Statements und sprechen zu ihren Mitarbeitern. Aber sie kommunizieren nicht, denn Kommunikation heißt Austausch. Und das tun sie nicht, sondern sie praktizieren das, was wir „Einbahnstraßen-Kommunikation“ nennen. Und damit erreichen sie ihre Leute nicht wirklich. Es geht also, nicht zu kommunizieren, aber es nützt nichts. Leider ist es jedoch ziemlich verbreitet.

Die kontinuierliche Begleitung des Führungsteams eines Produktionsunternehmens führte zu einer neuen Führungskultur und der Entwicklung einer Hochleistungsorganisation.

Viele der Maßnahmen, die in den Unternehmen zu Jahresanfang coronabedingt veranlasst werden mussten, haben sich inzwischen zu einer neuen Normalität entwickelt. Es gibt zwar immer noch einige Behinderungen und Erschwernisse, aber an die meisten davon haben wir uns inzwischen gewöhnt. Und jetzt ziehen witterungsbedingt die Fallzahlen wieder an, und es stehen möglicherweise neue Restriktionen ins Haus. Vermutlich werden die von der Regierung zu treffenden Maßnahmen dieses Mal weniger pauschal sein und stattdessen mehr Verantwortung an die Orte des jeweiligen Geschehens verlagert werden. Zumindest wäre das sinnvoll und zu hoffen. Genau das sollte uns Anlass sein, mit geeigneten Vorbereitungen zu beginnen.

Entwicklung und Einführung einheitlicher Standardprozesse und Tools für das Projektmanagement auf Grundlage der Vorgaben zur Produktentwicklung. Dazu zählen der Prozess der Projektinitiierung, die kontinuierliche Projekt- und Budgetplanung nach einheitlichen Vorlagen, ein 2-stufiger Eskalationsprozess, das regelmäßige Management-Reporting und der Aufbau eines Projektmanagement-Office (PMO) zur administrativen und methodischen Unterstützung der Projekte.

Führung geht einher mit dem Einsatz umfangreicher Methoden und Konzepte. Dabei ist der Wechsel zwischen klassischen Managementmethoden, strategischen Konzepten, systemischen Prinzipien und intuitiv-kreativen Vorgehen situativ und fließend. Auch wenn es oftmals willkürlich wirkt, liegen dem Handeln elementare Denkprinzipien zugrunde.

Das Humanagement Manifest ist das Konzentrat dieser Denkprinzipien. Die zugrunde liegenden fundamentalen Denkmodelle sind unverzichtbar für Führungskräfte. Zeitlos und universell ermöglichen sie die Gestaltung von Organisationen, die Optimierung von Prozessen und die Realisierung komplexer Projekte.

Das Humanagement Manifest liegt als Buch vor. Hier im Humanagement Blog werden die Inhalte kurz vorgestellt. Außerdem ist der Humanagement Blog eine Möglichkeit, mit Humanagern in Kontakt zu kommen, Fragen zu stellen, Meinungen zu äußern und Unterstützung zu erhalten. Nutzen Sie dazu diese Email-Adresse: comcenter@humanagement.de

Wenn ein Unternehmen unter Veränderungsdruck gerät, wird oft genug drauflos agiert. Es werden Vorgaben erlassen, Analysen durchgeführt, an die Mitarbeiter appelliert, Ziele vorgegeben, Meetings einberufen und jede Menge weiterer Aktionismus veranstaltet. Natürlich führt das alles zu Resultaten, aber ob sie in die richtige Richtung führen und ob sie vor allem effektiv sind? Oft hat man als Beteiligter den Eindruck, dass alles wenig zielführend ist, Aktion vor Ergebnis rangiert und die Hebel, die Entwicklung in Gang setzen und nachhaltig befördern, nicht bekannt sind oder einfach nicht angewendet werden. Es geht darum, Bedingungen und Regeln innerhalb des Unternehmens so zu gestalten, dass Entwicklung erfolgreich verlaufen kann.

Klassisches Management vertraut nicht darauf, dass Dinge sich von selbst entwickeln und es dadurch »gut« wird. Dabei ist dieses Vertrauen in heißen Umgebungen für Unternehmen entscheidend wichtig. Nur die Dynamik einer Entwicklung von innen kann die erforderliche Lösungsvielfalt und Kraft erzeugen und so überraschend verlaufen, dass sich den Überraschungen der heißen Umgebung etwas entgegenzusetzen hat. Dieser Mangel an Vertrauen entsteht aus Nichtwissen um die gesetzmäßigen Abläufe von Entwicklungsprozessen. Folgt man diesen, ist Erfolg garantiert, auch wenn die Lösungen am Ende vielleicht völlig anders aussehen, als die vorherigen strategischen Überlegungen. Erfolg wird gesetzmäßig, wenn man sich an empirische Grundlagen hält.

Klassisches Management setzt – weil das in kühlen Umgebungen immer funktioniert hat – auf strategische Erfolgsfaktoren. Es beschäftigt sich zu wenig mit der Frage, welche Triebkräfte sorgen dafür, dass die Menschen im Unternehmen diese Erfolgsfaktoren so anwenden, dass sie tatsächlich zum Erfolg führen. Wieso sind die Mitarbeiter und Führungskräfte des einen Unternehmens mutig, kreativ, verantwortungsbewusst und hochgradig engagiert, bringen permanent Höchstleistungen ohne sich selbst zu erschöpfen? Warum machen die Mitarbeiter und Führungskräfte eines anderen Unternehmens Dienst nach Vorschrift, trauen sich nicht aus der Deckung, fühlen sich überlastet und leisten trotzdem nur Mittelmaß? Oberflächliche Manager führen dies auf die Menschen zurück – „in meinem Unternehmen sind eben nur Low Performer“. Die Wahrheit ist, dass sich klassisches Management zu wenig um die Erfolgsfaktoren »hinter den strategischen Erfolgsfaktoren« kümmert, um die Kräfte, die das soziale System Unternehmen antreiben. Für Unternehmen in heißer Umgebung ist es jedoch dringend erforderlich, diese Erfolgsfaktoren zu kennen und zu aktivieren.

Wir alle kommunizieren ständig. Und weil wir das ständig tun, glauben wir, es zu können. Und regen uns darüber auf, wenn wir nicht verstanden werden. Das lasten wir dann unserem Gegenüber an. In Unternehmen werden Informationen, Aussagen und Botschaften häufig missverstanden und verschieden interpretiert. Das führt zu Fehlern und Doppelarbeit, zu enormen Zeitverlusten und wirtschaftlichem Schaden. In kühler Umgebung können Unternehmen das verkraften – es ist sozusagen als Kommunikationsverlust eingepreist. Unternehmen in heißer Umgebung müssen Kommunikation anders begreifen, um sie produktiv zu machen. Auch hier gilt es, über das im klassischen Management herrschende Verständnis von Kommunikation als direktem und klar definierten Prozess hinauszugehen und ihrer Komplexität Rechnung zu tragen. Kommunikation ist vielschichtiger und indirekter, als uns das unsere Schulweisheit träumen lässt.

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